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23 Jun |
Die 6. Bachblüte – Rock Rose Bachblüten
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Rock Rose
In einer Meditation über die Bachblüte Rock Rose können Bilder erscheinen, welche einen Blick über unser da sein im Körperlichen erlauben.
Wer tief in die Qualität der Blüte hineinspürt sieht Bilder, die den Berichten von Nahtod Erzählungen sehr ähneln.
Immer wieder berichten die Personen über Tunnel oder Gänge die hinauf oder hinunter führen, hinein in einen Bereich der neu erscheint. Betreten jedoch diese Personen diesen neuen Raum erleben sie dort ein vertrautes und angenehmes Wohlgefühl.
Rock Rose die Bachblüte, welche bei Panik von großer Hilfe ist, schenkt uns dieses Wohlgefühl, selbst in Situationen bei denen wir neben uns stehen, also nicht mehr ganz in unserem Körper sind und somit nicht mehr Herr in unserem eigenen Haus sind.
Die Bilder der Meditation zeigen, dass die Bachblüte Rock Rose denjenigen der in einer schlimmen Situation vom Moment überwältigt und von den Ereignissen überfordert ist, wieder sanft zurück bringt zu ihm selbst und ihm dabei das Gefühl schenkt völlig eins zu sein mit allem und somit geborgen und sicher und dennoch spürt er sich im Fluss des Lebens zu sein.
Wer in Ausnahmesituationen diese innere Haltung bewahren kann, ist hier dann auch zu vernünftigem und hilfreichem Tun fähig. Das ist der wahre Heldenmut, den uns Edward Bach vermitteln wollte.
Dieser Heldenmut kommt nicht von ungefähr, sondern von einer inneren ausgeglichenen Haltung, welche selbst in starken Ausnahmesituationen bestehen bleibt.
Kommentare
Kommentare (1) - “Die 6. Bachblüte – Rock Rose”
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Ich möchte euch hier eine kleine Geschichte erzählen, die ich im Zusammenhang mit Rock Rose erlebt hatte.
Rock Rose ( Mut zur Angst )
Wie so oft wenn ich eine Neue Blüte das erste Mal herstellte ereignete sich auch bei Rock Rose etwas, was für diese Blüte typisch ist.
Es war zwar ein kurzes aber sehr intensives Erlebnis.
An einem sehr heißen Sommertag war ich zusammen mit meinem Mann auf einer Straße, die entlang der Donau lief, unterwegs.
Wir hielten am Straßenrand an und ich ging über eine kleine schmale Treppe zum Fluss hinunter. Links und rechts war die Uferböschung mit großen Steinen befestigt. Durch die Einstrahlung der Sonne sammelte sich dort die Hitze.
Nach einer kurzen Weile wollte ich dieselbe Treppe hoch zum Auto gehen. Das unwegsame Ufer gestattete mir nur wenig von meiner Umgebung wahrzunehmen.
Auf der Treppe hatte sich eine Schlange wohl gestört gefühlt und stellte sich in ihrer vollen Größe vor mir auf. Unmittelbar neben der Treppe die ich gerade hochging.
Ich bin nicht besonders groß und die Schlange hatte, da sie etwas höher stand, etwa meine Größe. Wir blickten uns direkt in die Augen. Der Blick war unausweichlich, unmittelbar und von einer Tiefe die ich bis dahin selten erlebt hatte. Da ich kein Liebhaber von Schlangen bin, war ich über meine Reaktion überrascht. Ich empfand nicht die geringste Angst im Gegenteil ein Gefühl des Miteinander und der Fürsorge machte sich in mir breit.
Ich glaube noch heute, dass sich die Schlange vor mir fürchtete. Ich kann nicht sagen welche Schlange es war. Das Aussehen, die Größe und ob sie für mich gefährlich war spielte keine Rolle. Es fand “nur” eine innere Verbindung statt. Gleichberechtigt in unserem Sein standen wir uns gegenüber.
Durch diese Schlange lernte ich meinen Mut kennen, der mir vorher nicht bewusst war.
Den Mut, den Bach Heldenmut nannte. Für manche Menschen mag das lächerlich klingen, vor allem für die welche sich nicht vor Schlangen fürchten. Ich zählte bis dahin zu den Menschen die sofort das Weite suchten, wenn sich “so ein Tier” in meiner Nähe aufhielt.
Von dem Ereignis befangen wollte ich nicht gleich weiterfahren und ich musste diese kleine Episode auch sofort meinem Mann berichten.
Gegenüber der Straße führte ein Feldweg zu einer Anhöhe hinauf. So beschlossen wir ein Stück zu laufen. Sehr felsig und steinig gestaltete sich unser Spaziergang.
Nach einer kurzer Zeit wurde die Gegend immer felsiger. Die Vegetation wurde immer weniger, jedoch fanden wir bald in einer winzigen Felsspalte, in der wir so gut wie kein Erdreich sehen konnten diese wunderschöne Pflanze stehen. Sie war in voller Blüte trotz der kargen, staubigen Umgebung. Es hatte in dieser Gegend auch schon länger nicht geregnet.
Wir beide waren erstaunt, wie diese wunderschöne kleine Blume, trotz aller äußeren Widrigkeiten ihre volle Blütenpracht entfaltete.
Diese Blume wächst dort wo nur wenige Pflanzen noch gedeihen. Mutig sind sie an den kargsten Stellen zu finden.
Sie ist ein wahrer Segen in Ausnahmesituationen, deshalb ist sie auch Bestandteil von den Notfalltropfen.